Fleisch aus der Bedientheke rückverfolgbar

  • Erstmals für die Fleischtheke: Rückverfolgbarkeitslösung F-Trace erhöht Effizienz, Transparenz und Rechtssicherheit
  • System mit Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) abgestimmt
  • Reta Award: EHI Retail Institute zeichnet Edeka für Rückverfolgbarkeit und Digitalisierung mit F-Trace aus

Köln, 28. Februar 2018. Was für abgepacktes Fleisch, Fisch und gemischte Produkte wie Cerealien bereits möglich ist, funktioniert jetzt erstmals auch für die Fleischtheke: Händler und Verbraucher können mit Hilfe des Rückverfolgbarkeitsservice F-Trace die einzelnen Stationen der Waren bis zu ihrem Ursprung zurückverfolgen. Händler erfüllen dabei alle rechtlichen Vorgaben und können jederzeit einfach prüfen, ob alle Daten vollständig und korrekt sind. So fordert etwa die Verordnung 1337/2013 Angaben zur Herkunft von Fleisch sowie zum Aufzucht- und Schlachtort der Tiere. Alle relevanten Informationen sind im webbasierten System für mindestens zwei Jahre hinterlegt und können zum Beispiel auch im Rahmen von offiziellen Lebensmittelkontrollen per Klick abgerufen, ausgedruckt und geprüft werden. Das bestätigt auch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Mehr Effizienz an der Theke: Tablet statt Aktenordner

Auch weitere Arbeitsprozesse rund um die Bedientheke lassen sich mit F-Trace digitalisieren und optimieren, vom Auspacken und Dokumentieren im Markt über die Weiterverarbeitung bis hin zum Verkauf. Mit Hilfe von Scannern und Etiketten sowie per Tablet können die Mitarbeiter alle Stationen und Verarbeitungsschritte eines Produkts elektronisch festhalten – so etwa das Zerlegen für die Auslage in der Bedientheke. Auch die heute oft noch übliche Auspackliste auf Papier entfällt. Die Folgen: eine geringere Fehlerquote sowie ein Zweitgewinn, der zum Beispiel der Kundenbetreuung zu Gute kommen kann. Das schafft Zufriedenheit. Und auch das Vertrauen lässt sich mit F-Trace steigern: So haben Verbraucher erstmals die Möglichkeit, sich per Touchscreen direkt an der Theke über die angebotenen Waren und ihre Herkunft zu informieren. Alternativ rufen sie die Daten per Smartphone-App oder zuhause am Computer ab.

Ausgezeichnet: Reta Award für Edeka mit F-Trace

Der erste Händler, der F-Trace für Fleischprodukte in der Theke nutzt, ist Edeka. Für die Digitalisierung und Rückverfolgbarkeit mit F-Trace zeichnete das EHI Retail Institute den Lebensmittelhändler gestern in der Kategorie „Best Instore Solution“ mit dem Retail Technology Award Europe (Reta) aus. In ausgewählten Testmärkten hat Edeka seine Theken-Prozesse rund um die Rückverfolgbarkeit von frischen Fleisch- und Fischprodukten mit F-Trace digitalisiert und optimiert.

Mark Zeller, Chief Operating Officer bei F-Trace, dazu: „Wir freuen uns, dass die Einführung von F-Trace bei Edeka so erfolgreich verlaufen ist. Auch für F-Trace ist diese Auszeichnung eine Ehre als Wegbereiter für eine verbraucherorientierte und zukunftsweisende Wertschöpfungskette.“ Für die Zukunft plant F-Trace die Implementierung für Feinkostprodukte wie etwa im Markt zubereitete Salate und Convenience-Produkte sowie die weitere Internationalisierung.

Wer hinter fTRACE steht

Die fTRACE GmbH ist eine 100% Tochter der GS1 Germany. Das Unternehmen GS1 Germany ist vor allem für den EAN-Barcode bekannt. Gemeinsam mit Industrie und Handel entwickelt GS1 Germany Lösungen, damit Produkte jederzeit im Handel verfügbar sind und das Sortiment den Wünschen der Konsumenten entspricht. Die Standards und Prozesse von GS1 Germany erleichtern eine chargengenaue Rückverfolgung über fTRACE.

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